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<pre>Wie sich bei der folgenden 2:3-Schlappe in Mainz erwies, blieb den Schwaben über den Winter aber auch die frappierende Auswärtsschwäche erhalten: Da es in der Fremde erst zu einem einzigen Pünktchen reichte, ist der Aufsteiger auch weiterhin zu den abstiegsbedrohten Teams zu zählen.  <p> Wenngleich dadurch etwas Druck aus dem Ventil entweichen konnte, ist die Lage bei den Norddeutschen nach wie vor angespannt. Liegen zwischen den Bremern und dem Relegationsplatz doch gerade einmal drei Punkte.  <p>  Der „Dreier“ in Wolfsburg war jedoch nicht auf eine spielerische Glanzleistung zurückzuführen, sondern auf Gnabry, Glück und das Unvermögen des VfL. <p> Waren die Freiburger mit dem sich bald abzeichnenden torlosen Remis deshalb eigentlich gut bedient, fiel der Ertrag dank Top-Joker Nils Petersen am Ende sogar noch deutlich höher aus: Der schmeichelhafte 1:0-Sieg hat zur Folge, dass das Team nun auch die Aussicht auf eine etwas längere Durststrecke kaum schrecken kann. <p>  Der Grund: Die Wirsol Rhein-Neckar-Arena erwies sich für die bayerischen Schwaben bislang als uneinnehmbar. Viermal standen sich die beiden Mannschaften im Rahmen eines Bundesliga-Spiels gegenüber, viermal zogen die Fuggerstädter am Ende sieglos von dannen. Zuletzt setzte es gegen die TSG sogar zwei Auswärtsniederlagen am Stück, wobei dem FCA dabei kein einziger Treffer gelungen war.  </pre>


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<pre>Unsere geringen Erwartungen an die TSG Hoffenheim sind derweil vor allem auf die schlechten Erfahrungen der letzten Jahre zurückzuführen. Dass die Kraichgauer stets unter ihren Möglichkeiten blieben, dürfte nun auch von dem jungen Julian Nagelsmann nicht so ohne weiteres aus der Welt zu schaffen sein.  <p> Zugleich warnt Reschke aber auch: „Wir dürfen jetzt nicht die Ruhe verlieren.“  <p>  Fast genauso wie der Sieg dürfte Trainer Kohfeldt das gelungenen Startelf-Debüt von Neuzugang Nuri Sahin gefreut haben, der gleich an zwei Treffer beteiligt war. <p> In den bisherigen Spielen tat sich Rückkehrer Armin Veh schließlich sichtlich schwer, den zuletzt unter Thomas Schaaf veränderten Kurs wieder auf die von ihm gewünschte Linie zu bringen; nach einem eigentlich ganz passablen Start beim 1:2 in Wolfsburg, hatte vor allem das vorwöchige Heimspiel gegen den FC Augsburg reichlich Handlungsbedarf aufgezeigt. <p>  Der VfB Stuttgart kassierte in der vorigen Saison zu Hause die wenigsten Gegentore von allen Bundesligisten (9)  </pre> 


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<pre> Während für Werder Bremen die „Mini-Serie“ mit zwei Siegen hintereinander am Mittwoch bei Bayer Leverkusen zu Ende ging, fand die Schwächephase von Mainz 05 ihre Fortsetzung. Seit vier Spielen sind die Nullfünfer in der Bundesliga nun schon sieglos.  <p> Den vorentscheidenden zweiten Gegentreffer schenkte sich der VfB infolge eines Missverständnisses zwischen Tyton und Barba dagegen gleich gänzlich selber ein — mit nunmehr schon sieben Eigentoren sind die Stuttgarter zumindest in einer (leider unrühmlichen) Wertung absolute Spitze.  <p>  „Der Sieg fühlt sich richtig gut an. Wir hatten uns vorgenommen, leidenschaftlich zu spielen. Wir haben die Räume sehr eng gemacht und hatten im richtigen Moment das Glück auf unserer Seite.“ <p>  Bei seinen ersten beiden Anläufen vermochte Weinzierl noch keine schlüssigen Ansätze anzubieten, auf die das Schlusslicht begründete Hoffnungen setzen kann – was nun nach unserer Rechnung auch gegen die Hessen für einen Achtungserfolg zu wenig ist. <p>  Kein Wunder also, dass jetzt in Stuttgart mächtig Feuer unterm Dach ist. Vor allem Coach Jürgen Kramny war stocksauer und las seinen Schützlingen noch in Augsburg lautstark die Leviten.  </pre>


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<pre> „Wenn wir nur eine Torchance gehabt hätten, dann würde ich mir ernsthaft Sorgen machen. Wir haben leider zu oft vorbei geschossen“, erklärte der Jung-Trainer. Allerdings reichte Hoffenheim gegen Augsburg zwei Mal eine Führung nicht zum Sieg.  <p> Die ersten Arbeitsnachweise des neuen Jahres lassen vermuten, dass der Champions-League-Viertelfinalist von 2016 dem Abstiegskampf bis zuletzt erhalten bleibt; auch die Aufräumarbeiten in der Winterpause brachten den stotternden Motor der VW-Städter offensichtlich nicht in Schwung.   <p> Dennoch sollte es sicherlich nicht zum Schaden der Freiburger sein, dass in der Rhein-Neckar-Arena zumindest mit einem Comeback von Höfler gerechnet werden kann; immerhin macht sich der 27-Jährige gern einmal um die unlängst vermisste Struktur im Spielverlauf verdient. <p>  Bei den letzten acht Gegnern handelt es sich unter anderem um Bayern München, Borussia Dortmund, VfL Wolfsburg und jetzt am Sonntag (15:30 Uhr) Bayer Leverkusen.  <p> Bis es am 5. Spieltag im Duell gegen den FC Schalke jedoch tatsächlich erstmals zu einer Begegnung mit einem Großkopferten kommt, werden den Stuttgartern noch zwei vergleichsweise dankbare Möglichkeiten geboten, den bislang eingetretenen Schaden umgehend aus der Welt zu schaffen. Vor dem Gastspiel bei der Hertha verspricht dabei insbesondere der anstehende Auftritt gegen die Eintracht, eine vielversprechende Angelegenheit zu sein.  </pre>


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<pre> Nun soll Tayfun Korkut das Ruder beim VfB herumreißen, doch dessen Vita ist nicht gerade begeisternd.  <p> Die nötige Qualität, den überlebensnotwendigen Dreier zu holen, sehe er bei sich und seinen Kollegen aber allemal. Vorausgesetzt: „Wir spielen besser als gegen Augsburg.“  <p>  Immerhin dürfte es kaum noch ein Zufall sein, dass bislang lediglich ein einziger Sieg gegen eine Mannschaft aus der oberen Hälfte des Tableaus gelang — und selbst bei eben jenem 2:0-Erfolg gegen die Hertha hatte Schalke massiv von den Ermüdungserscheinungen der Berliner profitiert. <p>  Die drei Auswärtspleiten kamen in Leipzig, München und Köln zudem gegen Teams zustande, die aktuell unter den Top 4 der Heimteams rangieren.  <p> Spielerisch waren sie keinesfalls so unterlegen, wie das Ergebnis glauben machen würde. Sie gewannen mehr Zweikämpfe, hatten eine bessere Passquote, allein die Chancenverwertung zeigte sich wieder einmal unterirdisch. Während es Dortmund schaffte aus zehn Torschüssen fünf Treffer zu erzielen, fand von den 15 Schüssen, die das Werksteam auf den Kasten von Roman Bürki abgab, nur ein einziger den Weg in die Maschen.  </pre>


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